










Operationsverfahren

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Operationsverfahren
Hallux valgus/rigidus (schmerzhafter Ballen)
Die operative Versorgung des Hallux, mit oder ohne Begleitfehlstellungen benachbarter Zehen, ist anzuraten, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind und Beschwerden weiterhin bestehen.
Abhängig vom Alter und den allgemeinen Risikofaktoren muss zwischen ambulanter und stationärer Operationsmöglichkeit entschieden werden.
OP-Verfahren
Das Röntgenbild gibt Aufschluss über die Art der Veränderung, über die Winkel in denen Mittelfußknochen und Zehen zueinander stehen und ob ein Verschleiß vorliegt. Diese und weitere Faktoren beeinflussen
die Wahl des Operationsverfahrens.
Prinzipiell werden gelenkerhaltende von gelenkresezierenden (gelenkentfernende) Verfahren unterschieden. Beim gelenkerhaltenden Verfahren wird der Gelenkspalt nicht angetastet, beim resezierenden wird ein Teil der Gelenkpartner geopfert, um schmerzhafte Bewegungseinschränkungen zu verbessern. Hierfür wird Bindegewebe in den entstandenen Raum
eingebracht, diese ermöglicht dann eine nahezu freie Beweglichkeit.
Ich bevorzuge bei den gelenkerhaltenden Verfahren -je nach Art der Fehlstellung - die Operation nach Mitchell - hierbei wird der Achsenfehler durch eine Korrektur des Knochen kurz unterhalb des
Großzehengrundgelenk korrigiert, sowie die "aufklappenden Osteotomie
" am Metatarsale 1- hierbei wird der Vorfuß durch eine Knochenkorrektur im
Mittelfuß verschmälert - der 1 Zeh nicht wie bei vielen anderen
Verfahren verkürzt - sowie der große Zeh durch eine Weichteiloperation gerade gestellt.
Nach diesen korrigierende Eingriffen muss bis zum Eintritt der Knochenheilung ein spezieller Vorfußentlastungsschuh
oder ein sogenannter postop. Schuh bis zur knöchernen Heilung getragen werden.
Bei älteren Patienten und bei schweren Arthrosen greife ich gern auf
de bewährte Methode nach Keller- Brandes zurück. Hierdurch ist die schnelle Mobilität nach der Operation und die sofortige Freigabe der Belastung im Behelfsschuh und kurz danach im Konfektionsschuh.
Da es eine große Anzahl von operativen Verfahren gibt, muss im Einzelfall entschieden werden, welches Verfahren bei Ihnen zum Einsatz kommen wird.
Krallen- und Hammerzehen
Überlänge, Veranlagung oder Fehlstellung durch "Platzmangel" in der Nachbarschaft zum Hallux bringen insbesondere den zweiten und dritten Zeh in eine teilweise schmerzhafte Fehlstellung nach oben. Erschwerend sind hartnäckige Hühneraugen, die immer wiederkehren.
OP-Verfahren
Wir empfehlen, ggf. auch in örtlicher Betäubung (als alleiniger Eingriff), einen Teil des Gelenks zu entfernen - ohne Einbuße der Funktion nach der Operation. Ein kleiner
bogenförmiger Hautschnitt über dem ersten Zehengelenks führt zum Gelenk,
hier wird der körpernaher Teil dieses entfernt wird. Dadurch verkürzt sich der Zeh. Das knöcherne Widerlager, als Verursacher des "Hühnerauges", existiert nicht mehr.
Tennisellenbogen - Golferellenbogen
Es handelt sich hierbei um eine Schmerzsyndrom im Bereich der
Muskelansätze am Ellenbogen. Findet der Schmerz sich außen (radial)
spricht man von einem Tennis-, findet er sich innen (ulnar) spricht
man von einem Golferellenbogen. Als Ursache ist meist eine
Überbeanspruchung in Verbindung mit einer beginnenden
Abnutzungsveränderungen im Übergang Muskulatur-Sehne-Knochen
anzusehen. Es handelt sich um eine Krankheitsbild, welches auf
konservative Maßnahmen häufig nicht anspricht. Bei der dann
notwendigen Operation - einem Eingriff in einer regionalen
Betäubung- wird über einen kleinen Schnitt der sehnige
Übergang zum Knochen eingekerbt und kleine sensible Nerven im
Schmerzbereich verödet. Zu 75% ist bei den therapieresistenten
Fällen dann doch mit diesem kleinen Eingriff eine Heilung zu
erreichen. Postoperativ kann auf eine komplette Ruhigstellung
verzichtet werden, ein voller kraftvoller Einsatz des Armes mit
Belastung des Ellenbogens ist allerdings vor 8 Wochen nach dem
Eingriff meist nicht möglich.
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